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Über 27 Tonnen Sonderabfälle

Sammelaktion Sonderabfälle aus dem Haushalt 2009

Sammelaktion Sonderabfälle aus dem Haushalt 2009

Brig-Glis / Oberwallis. Die diesjährige Sammelaktion für Sonderabfälle aus dem Haushalt fand vom 27. April bis 7. Mai 2009 statt. Dabei wurden über 27 Tonnen Abfälle eingesammelt und umweltgerecht entsorgt. Das Sammelergebnis liegt um rund 860 kg (3%) über demjenigen des Vorjahres.

Parallel dazu wurde wiederum eine Sondersammlung für Elektro- und Elektronikgeräte durchgeführt, wobei rund 102 Tonnen ausgedienter Elektrogeräte abgegeben wurden. Dieses Ergebnis liegt in etwa bei demjenigen des Vorjahres.
Die Sammelaktion für Sonderabfälle aus den Haushaltungen wurde dieses Jahr bereits zum 21. Mal durchgeführt und von der Oberwalliser Bevölkerung rege genutzt. Insgesamt wurden über 27.5 Tonnen Sonderabfälle gesammelt, was einer Zunahme von ca. 860kg oder 3% Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In dieser Sammelmenge sind auch kleinere Anteile gewerblicher Sonderabfälle (z.B. von Malergeschäften) enthalten, während grössere Mengen von den Lieferanten selbst in die Lonza zur Entsorgung gebracht werden mussten und diesen direkt verrechnet wurden.
An der Sammelaktion und ihrer Finanzierung beteiligten sich dieses Mal 69 von 77 Oberwalliser Gemeinden, was der Beteiligung der letzten Jahre entspricht. Die Aktion selbst verlief reibungslos, die Annahmebedingungen wurden gut befolgt, auch was Bleiakkumulatoren und Batterien betrifft, die eigentlich nicht mehr angenommen werden. In zahlreichen Gemeinden fehlen jedoch immer noch Informationen und Hinweise zu den Sammelstellen für Altöl.


Sammelmenge nach Stoffgruppen

Bei den Mengenanteilen nach Stoffgruppen hat sich gegenüber dem Vorjahr wenig verändert.Mit 38% stellt die Stoffgruppe Farben/Lacke/Leime/Kitte/Holzschutzmittel nach wie vor den grössten Anteil dar; 21% entfallen auf Lösungsmittel und lösungsmittelhaltige Malerabfälle. Ebenfalls bedeutend sind die Mengen an Ölen/Fetten/Schmiermitteln (13%), Reinigungsmitteln (12%), Medikamenten (6%), Spraydosen (4%), Pflanzenschutzmitteln (2%) und Photochemikalien (1%). Knapp 2% der gesammelten Abfälle waren Batterien. Bleiakkumulatoren (Autobatterien) wurden keine mehr angenommen. Hochgiftige Stoffe wie Quecksilber, Säuren oder Sprengkapseln fielen zwar nur in kleinen Mengen an, ihre umweltgerechte Entsorgung stellt jedoch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz dar. In der Sammelmenge sind auch kleinere Anteile gewerblicher Sonderabfälle (z.B. von Malergeschäften, Apotheken) enthalten. Grössere Mengen müssen vom Verursacher direkt in die Lonza geliefert und selbst bezahlt werden. Damit wird das Verursacherprinzip berücksichtigt und das Budget der Haushaltsammlung entlastet


Sammlung von Elektro- und Elektronikabfällen

Parallel zur Sonderabfallaktion wurde auch dieses Jahr von der IMMARK AG und der Eingliederungswerkstätte Bitsch wiederum eine eigene Sammlung für Elektro- und Elektronikabfälle organisiert. Die Kosten werden von der SENS (Stiftung Entsorgung Schweiz) und der SWICO (Schweizerischer Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik) übernommen und aus Einnahmen aus der vorgezogenen Entsorgungsgebühr für diese Gerätetypen finanziert. Für die Gemeinden ist diese Aktion deshalb kostenlos.

Auch die diesjährige Aktion war erneut erfolgreich, konnten doch rund 102 Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte sowie 277 Kühlgeräte und 209 Haushaltgrossgeräte eingesammelt werden. Die Zahl der abgegebenen Elektronikabfälle liegt im Bereich des Vorjahres. Ein Teil des Sammelgutes wird in Bitsch zwischengelagert und dort von den Beschäftigten der Eingliederungswerkstätte zerlegt und anschliessend dem Recycling zugeführt.

Abschliessend möchten wir der Bevölkerung und allen an der Aktion beteiligten für ihre Mitarbeit danken. Wir empfehlen Ihnen weiterhin, die im Laufe des Jahres anfallenden Sonderabfälle aufzubewahren und bei der nächsten Sammelaktion abzugeben.

Medienmitteilung als PDF

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